Die Ausbildung

Die Grundausbildung zum Heilpraktiker an der HeLeNa-Schule dient dazu, die schulmedizinischen Grundlagen zu schaffen, um sowohl die Prüfung am Gesundheitsamt als auch hinterher in der alltäglichen Praxis bestehen zu können. Zunächst einmal unabhängig von therapeutischen Fähigkeiten, die nicht Gegenstand der amtsärztlichen Prüfung sind.

Dazu benötigt man sichere Kenntnisse in folgenden Bereichen:

  • Anatomie und Phyisiologie des Menschen (Aufbau und Funktionsweise des Körpers)
  • allgemeine und spezielle Pathologie (Krankheitslehre)
  • körperliche Untersuchungstechniken
  • Laborwerte
  • Differentialdiagnostik          
  • (anhand der in der Anamnese geschilderten Symptome und durch Untersuchungstechniken und Laboruntersuchungen gefundenen Befunde eine Verdachtsdiagnose stellen und angemessen zu handeln wissen)
  • Notfallmedizin
  • Injektionstechniken
  • Hygiene
  • Gesetzeskunde

Je nach eventuell vorhandenen medizinischen Vorkenntnissen und aufwendbarer Zeit zum eigenständigen Lernen bieten wir dreijährige, zweijährige und noch stärker verkürzte Kompaktkurse an. Auch ein Quereinstieg in laufende Kurse ist möglich.

Bevor Sie sich entscheiden, dürfen Sie selbstverständlich einmal oder auch mehrmals unverbindlich und kostenlos als GasthörerIn zu uns kommen. Dort finden wir auch die Zeit, alle weiteren Fragen zu klären. Vereinbaren Sie dazu doch bitte einen Termin. Sie erreichen uns telefonisch unter 02 02 - 6 48 68 60-0 oder per EMail info@helena-heilpraktikerschule.de

Was unseren Unterricht ausmacht

Unser Unterrichtsstil ist interaktiv. 
Neues wird soweit möglich aktiv miteinander erarbeitet und dabei mit schon Gelerntem verknüpft, damit eine immer tiefere Verstehensebene erreicht werden kann. 

In regelmäßigen Wiederholungsphasen wird von Anfang an intensiv Reden und Erklären vor Publikum geübt. 
Es finden außerdem so früh wie möglich Prüfungssimulationen statt, so dass ein regelmäßiges Feedback über den Wissenstand erfolgt und mögliche Ängste und Blockaden rechtzeitig erkannt und gelöst werden können.

Selbstverständlich geben wir vielfältige Hilfestellung zum Lernen allgemein und berücksichtigen dabei insbesondere das Wissen um die verschiedenen Lerntypen.

Bei allen Ausbildungsgängen findet der Unterricht einmal wöchentlich über einen Zeitraum von 4 Unterrichtsstunden mit einer Viertelstunde Pause statt.
Es gibt Vormittagskurse von 9-12 Uhr und Nachmittagskurse von 17-20 Uhr.

Unsere Ausbildungsgruppen bestehen aus maximal 14 TeilnehmerInnen, so dass für alle eine intensive Beteiligung und auch ein guter persönlicher Kontakt innerhalb der Gruppe und zu den Dozentinnen möglich ist. Eine vertrauensvolle Lernatmosphäre ist uns sehr wichtig!

Zu jeder Unterrichtseinheit erhalten Sie ein ausführliches themenbezogenes Skript. Damit Sie dennoch etwas mitschreiben können (für viele Lerntypen ist dies sehr wichtig), füllen wir unser Whiteboard regelmäßig mit unseren beliebten Tafelbildern. Außerdem kommen Beamer und Overhead-Projektor ebenso zum Einsatz wie Blutdruckmessgeräte, Stethoskope uvm.
Sie selber benötigen fürs Erste ein gutes medizinisches Wörterbuch und einen Anatomieatlas. Bei der Auswahl dieser und evtl. gewünschter weiterer Materialien beraten wir Sie gerne.

Wir empfehlen unseren SchülerInnen die Bildung von Arbeitsgruppen, in denen zusätzlich zum wöchentlichen Unterricht das Gelernte miteinander aufgearbeitet werden kann. Hierzu geben wir gerne Arbeitsanregungen.

Als zusätzlichen Service bieten wir die Möglichkeit zum Gasthören in anderen Gruppen, die Vermittlung von TutorInnen aus fortgeschrittenen Ausbildungsgängen, Einzelunterricht und das Ausleihen von Fachbüchern aus unserem Bücherregal an - und natürlich kannenweise Kaffee und Tee.

Ferien macht die HeLeNa in drei Wochen der Schulsommerferien (Zeitraum wird jährlich frühzeitig bekannt gegeben) sowie zwei Wochen über Weihnachten und Neujahr. Selbstverständlich steht es Ihnen frei, auch zu anderen Zeiten Urlaub zu machen. Versäumtes können Sie als GasthörerIn in anderen Kursen zu gegebener Zeit nachholen.

Zwei bis drei Jahre sind eine lange Zeit, in der sich manche Lebensumstände und Pläne ändern können. So kommt es immer wieder einmal vor, dass ein Schüler/eine Schülerin pausieren muss. In einem solchen Falle werden die vereinbarten zwei Monate Kündigungsfrist fällig. Bei Weiterführung der Ausbildung zu einem späteren Zeitpunkt wird dieser Betrag angerechnet.